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US-Jugendliche achten neu auf mobile Privatsphäre

Freitag, 23. August 2013 / 10:37 Uhr
aktualisiert: 24. August 2013 / 00:21 Uhr

San Francisco - Für Jugendliche in den USA ist Datenschutz beim Umgang mit mobilen Endgeräten alles andere als ein Tabu. Mehr als jeder zweite Tennie hat bereits Applikationen auf sein Smartphone oder seinen Tablet heruntergeladen.

Datenkraken: Zwielichte Apps werden immer mehr vermieden.

Wie die LA Times unter Berufung auf eine repräsentative Studie berichtet, haben dabei wiederum mehr als 50 Prozent dieser Kohorte schon einmal auf die Installation einer App aufgrund von Datenschutz-Bedenken verzichtet. Hervor gehen diese Zahlen aus einer Umfrage der Internet-Abteilung des «Pew Research Centers».

26 Prozent deinstallieren wieder

«Jugendliche befinden sich ganz vorne wenn es darum geht, die komplexe Welt des Datenschutzes auf Smartphones zu verstehen», erklärt Studienautorin Mary Madden. Sie würden realisieren, dass Mobiltelefone dazu genutzt werden können, um den Aufenthaltsort zu eruieren. «Sie meiden Applikationen, die einen unnötigen oder exzessiven Zugriff auf ihre Daten haben wollen», so Madden.

26 Prozent der Befragten, die bereits mit Smartphones in Kontakt gekommen sind, haben angegeben, dass sie auch schon einmal Apps deinstalliert haben, nachdem sie draufgekommen sind, welche Informationen sie sammeln. Insgesamt haben 802 Kinder im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren an der Umfrage teilgenommen - inklusive ihrer Eltern. Interessant ist vor allem, dass erstens Zwölf- bis 13-Jährige und zweitens Mädchen ein besonderes Auge auf ihre Handy-Einstellungen werfen. Bei ihnen wurden häufiger deaktivierte Geo-Tracking-Einstellungen wahrgenommen als bei anderen.

Bewusstsein für interaktives «Web 2.0» nimmt zu

Ob nun von Virenschutz-Unternehmen, Jugendschützern oder besorgten Eltern - von vielen Seiten wird auf die Gefahren im Umgang mit dem Web 2.0 aufmerksam gemacht. Persönliche Daten würden viel zu leicht öffentlich gemacht und Sicherheitsbedenken kaum ernst genommen. Die Ergebnisse der Studie zeigen nun allerdings ein wachsendes Bewusstsein für dieses Thema bei Jugendlichen.

(dap/pte)


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