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Sony will TV- und Handy-Bestellungen deutlich reduzieren

Montag, 23. März 2015 / 17:11 Uhr
aktualisiert: 19:40 Uhr

Tokio/Hongkong/Neu-Taipeh - Infolge der schwachen Absätze auf dem LCD- und Mobiltelefon-Markt will Sony den Verkauf von margenschwachen Produkten reduzieren und dementsprechend seine Outsourcing-Strategien regulieren.

Sonys Spitzenprodukte wie das Xperia Z3 werden in Japan gefertigt.

Taiwanische Partner wie Foxconn Electronics, TPV Technology und Arima Communications sollen laut Expertenstimmen besonders von diesem Entschluss betroffen sein.

Drastische Reduzierung

Eine Vielzahl von Einstiegsmodellen aus dem LCD-Sektor lässt Sony im Ausland fertigstellen, während High-End-Produkte hauptsächlich hausintern gebaut werden. Experten vermuten, dass TV-Bestellungen an den taiwanischen Hersteller TPK 2015 auf gerade einmal ein bis zwei Millionen reduziert werden sollen.

Im ersten Halbjahr 2015 hat Sony bereits kaum Bestellungen an das Unternehmen Foxconn Electronics gerichtet. Das ist ein drastischer Entschluss, denn in den vergangenen Jahren wurden gewöhnlich millionenfach Aufträge ausgeführt.

Viele Modelle betroffen

Ein weiterer Beschluss ist, dass Bestellungen von Smartphones der Einstiegsklasse an Arima Communcations in diesem Jahr reduziert werden sollen. Einige Modelle der Mittelklasse sind laut Marktexperten ebenfalls von diesem Beschluss betroffen.

2014 verschiffte Sony insgesamt 14,5 Millionen LCD-Fernsehgeräte und knapp 40 Millionen Smartphones.

 

 

(fest/pte)


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