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Sony verliert mit PlayStation 3 immer mehr Geld

Donnerstag, 25. Oktober 2007 / 19:05 Uhr
aktualisiert: 19:39 Uhr

Tokio - Die «Wunderkonsole» PlayStation 3 bringt Sony immer grössere Verluste. Im vergangenen Quartal verbuchte die Spiele-Sparte ein operatives Minus von 96,7 Mrd. Yen (991,7 Mio. Franken), wie Sony in Tokio mitteilte.

Die Käufer ziehen günstigere Konsolen der technisch hochgerüsteten und teuren PS3 vor.

Nach dem ersten Halbjahr des bis Ende März laufenden Geschäftsjahres summierte sich der operative Verlust damit auf 125,9 Mrd. Yen.

Sony hat das Problem, dass die Käufer günstigere Konsolen der technisch hochgerüsteten und teuren PS3 vorziehen.

Sein lange Zeit schwächelndes Elektronikgeschäft bringt Sony dagegen dank guter Verkäufe von Flachbildfernsehern und Digitalkameras wieder in Schwung.

Nettogewinn stark gestiegen

Der Nettogewinn des gesamten Sony-Konzerns stieg im zweiten Geschäftsquartal auf 73,7 Mrd. Yen, nach 1,7 Mrd. Yen im Vorjahr.

Der Vergleich ist jedoch wenig aussagekräftig, weil vor einem Jahr die weltweite Rückrufaktion für Notebook-Akkus Sony praktisch den gesamten Quartalsgewinn gekostet hatte. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 2,08 Billionen Yen.

Fürs Gesamtjahr hob Sony seine Gewinnprognose auf 330 Mrd. Yen an und verwies dabei unter anderem auf Zuwächse seiner Finanztochter Sony Financial Holdings, die kürzlich an die Börse gegangen war. In operativer Rechnung verbuchte Sony im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinn von 90,5 Mrd. Yen gegenüber einem Vorjahresverlust von 20,8 Mrd. Yen.

(bert/sda)