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Pimp my Velo

Mittwoch, 4. Mai 2016 / 14:00 Uhr
aktualisiert: 2. Juni 2016 / 11:50 Uhr

Der Frühling steht vor der Tür, die Pollen fliegen und laue Lüftchen kreuzen die Sonnenstrahlen. Also Speichen poliert und aufgesattelt: das Fahrrad braucht seinen ersten Ride. Und die «Pimp-Attitude» können sich Radler mit praktisch-coolen Gadgets selbst verpassen. Nichts für Blender bei strahlendem Wetter.


BoomBOTTLE

Mit der boomBOTTLE kann man bequem auf dem Fahrrad Musik hören. Dabei können dem Lautsprecher im Isolierkannen-Stil Wasserspritzer oder Stösse nichts anhaben. Die verbauten Materialien sind wetterfest und langlebig. Die Formgebung wurde an den Flaschenhalter am Fahrrad angelehnt. Ein beliebiger Musikdatenträger wird via Bluetooth mit dem portablen Lautsprecher verbunden. Eine Verbindung wird ab Bluetooth-4.0-Kompatiblität gewährleistet: iDevice, Android, Laptop oder MP3-Player können so zum Sounden genutzt werden. Für ältere Geräte kann auch eine Kabelverbindung hergestellt werden. Dank der runden Bauform soll die Musik über 360 Grad gleichmässig verteilt werden. Im Internet erhältlich ab 149 Franken.

relax IQ

Im relax IQ steckt eine lange Entwicklungsarbeit. Experten haben über Jahre hinweg an diesem Fahrradsattel gearbeitet. Das Ergebnis soll nun laut Hersteller der intellegenteste und bequemste Sattel aller Zeiten sein. Die Grundlage für dieses Sitzsystem ist die Bionic. In dieser werden Bewegungsabläufe aus der Natur übernommen und technisch auf den Sattel übertragen. Bewegungsablauf, Optik und Aufbau des relax IQ sind der menschlichen Wirbelsäule und dem Körperbau des Rochens nachempfunden. Dadurch soll er sich vom Knie bis hin zu den Halswirbeln exakt dem Bewegungsablauf des Radfahrers anpassen und dabei sämtliche Problemzonen entlasten. Erhältlich bei W & W Bikes und Motorgeräte in Diepoldsau, Internetpreis: 385 Franken.





The Atom

The Atom von Siva Cycle ist ein System, das aus einem Dynamo, einer Steuereinheit und einem abnehmbaren Akku besteht. Der Radler kann beim Start seiner Fahrt ein mobiles Musikabspielgerät an das Ladegerät anschliessen. Durch die Rotation der Räder wird der Akku des Gerätes und der des Atons geladen. Man kann auch während einer Fahrpause den Akku abnehmen und mitnehmen. So ist es möglich sein Endgerät auch zu Fuss weiter aufzuladen. Die mobile Ladestation ist etwa halb so gross wie ein Smartphone - zudem ist das Gehäuse wasserdicht, womit sich das System auch für Geländefahrten eignet. Einzig Fahrräder mit Rücktrittbremse sind von der Installation ausgeschlossen. Auf der Homepage von sivaisenergy.com ab 113 Franken.

Das «intelligente Schloss»

Für das smarte Schloss sind keine Schlüssel nötig: es öffnet sich per App oder Klickcode. Diese intelligente Schlossvariante wird schon von diversen Herstellern angeboten, die sich in Anwendung recht ähnlich sind. Via zugehörigem App werden sie geöffnet. Beim Schloss von Skylock kann man ausserdem einen Code zu einer Drittperson senden, die so das Schloss öffnen kann. Falls man einmal das Smartphone zuhause lassen möchte, ist das Schloss auch mit einem vorher festgelegten Klickcode zu öffnen. Auf skylock.cc ab 170 Franken.

Copenhagen Wheel

Das Copenhagen Wheel verwandelt ein Fahrrad zu einem Elektro-Hybriden (E-Bike). Zum Hybridsystem gehört ein Motor, Batterien, mehrere Sensoren, eine Wireless-Verbindung und ein integriertes Kontrollsystem. Das Rad kann analysieren, wie der Fahrer in die Pedale tritt und passt sich dem Rhythmus des Fahrers an. Der Hersteller verspricht, dass man mit dem Copenhagen Wheel die drei- bis zehnfache Trittpower ermöglicht. Mit der dazugehörenden App kann das Schloss nicht nur geöffnet werden - damit wird auch die Power gesteuert und man kann seine getrackten Daten einsehen. Vorbestellbar bei superpedestrian.com ab 900 Franken.

Connected Cycle

Die smarte Pedale von Connected Cycle sollen einem vor Diebstahl bewahren und die Fahrten tracken. Laut Hersteller soll die Montage unkompliziert sein und sich nicht von der von normalen Pedalen unterscheiden. Praktisch: Die Pedale versorgen sich selber mit Energie und müssen nicht geladen werden. Sie nutzen eine eigene Internetverbindung (möglich in den USA und der EU). In einer Cloud werden automatisch alle Statistiken und Locations abgespeichert und können per App abgerufen werden. Dem Besitzer wird durch das integrierte Movement-System zudem Bescheid gegeben, wenn das Fahrrad bewegt wird. Connected Cycle soll noch dieses Jahr auf connectedcycle.com bestellbar sein.

Der «Verkehrs-Radar»

Mit dem Verkehrs-Radar von Garmin werden Radfahrer gewarnt, falls sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Mit einem Sensor wird die Umgebung bis zu 140 Meter weit abgescannt und meldet dem Radfahrer auf einem Navigationsbildschirm sich nähernden Verkehr. Nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Bedrohungsstufe des kommenden Fahrzeugs wird angezeigt. Eine integrierte Signalleuchte soll zu mehr Sicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen führen. Erhältlich bei garmin.ch ab 219 Franken.
(Cornel Amerraye/news.ch)


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