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Neue iPhone-Firmware lässt sich hacken

Samstag, 19. Januar 2008 / 10:57 Uhr
aktualisiert: 18:43 Uhr

Auch die neue Firmware 1.1.3 für das Apple iPhone kann gehackt werden. Das berichtet das Online-Portal iFun in seinem iPhone-Ticker. Demnach ist das Knacken der Firmware derzeit aber noch nicht softwarebasiert möglich.

Mit der aktuellen Firmware kommt es in einigen Fällen derzeit zu Problemen.

Das heisst, es ist ein Eingriff in die Hardware des Telefons erforderlich. Nach dem Unlock kann das iPhone den Berichten in internationalen Foren zufolge mit der bisherigen Firmware-Version 1.1.2 genutzt werden.

Dafür steht auch der Jailbreak zur Verfügung, also das Öffnen des iPhones für Fremd-Software. Lediglich die mit der neuen Firmware offiziell dazugekommenen Features können nicht mehr genutzt werden.

Warten auf Software-Unlock

Der Hardware-Unlock dürfte nur für technisch sehr versierte iPhone-Fans praktikabel sein. Alle anderen Nutzer werden vermutlich auf eine softwarebasierte Lösung warten. Daran wird in Hacker-Kreisen nach wie vor gearbeitet. Auch nach der Markteinführung des iPhones in den USA war zuerst das Entsperren über einen Eingriff in das Gerät möglich, während einfachere Methoden zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt wurden.

Ebenfalls nach wie vor nicht möglich ist der Jailbreak der Firmware 1.1.3. Damit können mit der aktuellen Version des iPhone-Betriebssystems keine zusätzlichen Programme installiert werden.

Downgrade auf Firmware 1.1.2 möglich

Immerhin ist es aber inzwischen möglich, wieder auf die frühere Programm-Version 1.1.2 downzugraden, wie das Onlineportal Apfelphone berichtet. Allerdings ist dazu derzeit noch die iTunes-Version 7.5 erforderlich. Mit der seit Dienstag ebenfalls neuen iTunes-Version 7.6 funktioniert das Zurückschalten auf die alte iPhone-Firmware dem Bericht zufolge noch nicht.

Mit der Firmware 1.1.2 kann das iPhone dann auch wieder für die Installation zusätzlicher Software geöffnet werden. Offizielle Zusatz-Software für das Apple-Handy soll es ab Februar geben. Details wurden jedoch bislang nicht genannt. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die meisten dann zusätzlich erhältlichen Tools kostenpflichtig sein werden, während die meisten schon jetzt inoffiziell verfügbaren Programme kostenlos abgegeben werden.

Aktueller Software-Fehler

In einigen Fällen kommt es derzeit zu Problemen mit der aktuellen iPhone-Firmware. So werden SMS-Mitteilungen bei einigen Usern ungeordnet dargestellt, so dass sich der Verlauf des «SMS-Chats» nur noch schwer nachvollziehen lässt.

Ausserdem funktioniert die Standort-Lokalisierung in den GoogleMaps in vielen Fällen nicht. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Während ein Standort an Ort A erkannt und dargestellt wird, klappt es an Ort B nicht und nach dem Versuch der Lokalisierung erscheint lediglich eine entsprechende Fehlermeldung im Handy-Display.

Maximale Lautstärke geringer

Mehrere User berichten, dass die maximale Lautstärke beim Musik hören nun geringer als bisher ist. Der Hintergrund für diese Massnahme ist nicht bekannt. Weiter verfügbar ist der Netmonitor, der über die Mobilfunk-Schnittstelle mit der Tastenkombination * 3001 # 12345 #* gefolgt von der virtuellen grünen Hörertaste aufgerufen werden kann.

Der Netmonitor gibt unter anderem Aufschluss über die Daten der Basisstation, über die man gerade telefoniert, sowie über die Funkzellen in der Nachbarschaft. Ferner lässt sich ablesen, mit welcher Feldstärke die gerade genutzte Sendestation empfangen wird.

(Markus Weidner/teltarif.ch)


Weiterführende Links zur Meldung:


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