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«Miito» bedeutet Todesstoss für alten Wasserkocher

Montag, 27. Oktober 2014 / 15:10 Uhr

Eindhoven - Ein neues Hightech-Gadget namens «Miito» erhitzt die gewünschte Menge an Wasser in jedem Gefäss blitzschnell und stellt somit den Wasserkocher von heute in den Schatten.


Das Device setzt sich aus einem Metallstab und einer Induktionsplatte zusammen. Damit lässt sich nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Strom sparen. Das Konzept ist von Nils Chudy und Jasmina Grase, zwei ehemaligen Studenten der Design Academy Eindhoven, entwickelt worden.

Stand-by-Modus hält warm

Zuerst muss eine Tasse mit einer beliebigen Menge an Wasser gefüllt werden. Diese wird dann auf die Induktionsplatte gestellt. Anschliessend kann der Metallstab in die Flüssigkeit getaucht werden. Die Induktionsplatte erhitzt den Stab, wodurch auch die Flüssigkeit in der Tasse aufgewärmt wird. Das Device signalisiert, wenn das Wasser zu kochen begonnen hat und wird sofort in den Stand-by-Modus versetzt.

«Nachdem wir verschiedene elektrische Wasserkocher näher untersucht haben, ist uns eine wesentliche Schwachstelle aufgefallen. Ihr Design ist einfach extrem verschwenderisch», erklärt Chudy. Die maximale Füllmenge eines Wasserkochers betrage in etwa 500 Milliliter. «Möchte man nun eine Tasse Tee trinken, für die ungefähr 250 Milliliter Wasser benötigt werden, so geht die Hälfte des heissen Wassers verloren», schildert der Jungunternehmer.

Keine Kalkablagerungen mehr

Dank des Miito-Device können Strom gespart und Kalkablagerungen vermieden werden. «Wir wollten etwas an der Angewohnheit vieler Menschen, den Wasserkocher zu überfüllen und damit Energie zu verschwenden, verändern», erklärt Chudy. Dabei könne nicht nur jedes Gefäss, sondern auch die gewünschte Menge an Wasser eingesetzt werden. Chudy und Grase hoffen, das innovative Haushalts-Tool für einen Preis von 80 Pfund (umgerechnet 122 Franken) auf den Markt zu bringen.

(flok/pte)


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